Im Gespräch mit… Leonhard Berngruber

Wie sieht Dein „typischer“ Arbeitstag aus? Wie würdest Du Deinen Job Deinen Freunden beschreiben?

Wenn es bei den Abläufen zwischen unseren Werken hakt, kommen die Kollegen zu mir. Meine Aufgabe ist es, diese Probleme dann zu lösen. Meine Position ist eine Schnittstellenfunktion, ich arbeite sehr vernetzt. Wenn zum Beispiel die Serienfertigung eines neuen Produkts in unserem Werk in Bosnien startet, bin ich für den Ablauf zuständig.
Ich sehe mich als Moderator. Mein Ziel ist es, einen guten Weg fürs tägliche Arbeiten für alle Kollegen zu finden und gleichzeitig das beste Ergebnis für unser Unternehmen zu erzielen.

Prozessbeauftragter, seit April 2004 bei Digital Elektronik im HQ in St. Leonhard / Salzburg

Von 2018 bis 2020 hast Du den Aufbau des modernen Metallbearbeitungswerks in Bosnien geleitet. Wie liefen die Planungsphase und das Bauprojekt ab? Was war dabei die größte Herausforderung?

Im März 2018 platzte die Metallfertigung aus allen Nähten. Schnell war entschieden: Wir müssen bauen. Nach einer kurzen Konzept- und Planungsphase, rückten im November 2018 schon die Bagger an. Dann ging es an die Detailplanung der Infrastruktur und den Innenausbau. Im Augst 2019 war Montagestart. Bis auf wenige Dinge, hat alles unser DE Anlagenbau Team realisiert. Ende Oktober wurden die ersten Maschinen in Betrieb genommen. Im Dezember 2020 waren wir schließlich fertig. Das Projekt habe ich gemeinsam mit meinem langjährigen Kollegen Stefan Bogensperger geleitet.

Die größte Herausforderung war der Zeitdruck. Aufgrund der kontinuierlich guten Auftragslage in der Metallverarbeitung, war es unser Ziel unsere Produktionskapazitäten schnell und umfangreich zu erweitern. Gleichzeitig lief die Produktion in voller Auslastung weiter, die Pandemie erschwerte das Reisen in Europa – Stefan und ich waren circa alle zwei Wochen in Bosnien vor Ort – und wir zogen den Innenausbau mit unseren eigenen Leuten durch. Ich bin sehr stolz, dass wir den Maschinenpark ohne Produktionsausfälle umsiedeln konnten. Das war spitzen Teamwork!

Was gefällt Dir am Arbeitgeber Digital Elektronik?

Das Sympathische an der Firma: Alles ist sehr familiär, es herrscht ein sehr guter Umgang miteinander. Die Vielfalt, die  DigitalElektronik bietet, ist super. Wir machen alles von der Entwicklung über die Kabelbaumkonfektion, Leiterplattenbestückung und der Metallbearbeitung bis zum kompletten Gerätebau. Die Produkte, die wir machen reichen vom Kartenmischer bis zur LED Leuchte. Das alles bei einer für mich sehr angenehmen Unternehmensgröße. Kurz: In der Digital ist immer was los!

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