LED-Installation in Dubai

Die LED-Beleuchtungstechnik der Coca Cola Arena in Dubai stammt aus Salzburg. Für die Gesamtfassadenbeleuchtung konzipiert die Digital Elektronik GmbH eine Spezialleuchte. Das LED Konzept erfüllt alle Anforderungen der Ausschreibung. Das Team gewinnt den Auftrag – von der Entwicklung, über die Fertigung bis hin zur Installation.

Entwicklung einer lED-Spezialleuchte

Die Spezialleuchte – die nahtlos in die Aluminiumfassade integriert wird – verfügt über eine sehr hohe Effizienz, einen Wirkungsgrad von 40% sowie eine hohe Temperaturbeständigkeit bis 80°C. Nicht nur die LED-Leuchte ist eine Spezialkonstruktion. Das Gesamtkonzept – von der Kabelführung bis hin zum geschlossenen Design der Einzelelemente – ist bis ins Detail durchdacht. 

Fertigung der LED-Leuchten

Nachdem der Prototyp alle Prüfungen erfolgreich durchlaufen hat, werden die 4.600 Leuchten am bosnischen Standort in Derventa gefertigt. In der hauseigenen Metallfertigung werden alle mechanischen Blech-, Fräs- und Drehteile hergestellt sowie die Endbearbeitung der Leuchten Gehäuse durchgeführt. Die Kabelfertigung hat alle konfektionierten Kabel für das Projekt produziert. In der Montageabteilung erfolgt die Assemblierung der mechanischen und elektronischen Bauteile zu einer Leuchte sowie umfassende Funktionstests.  

Im nächsten Schritt wird das Material nach Tamsweg gebracht. Den Logistikhub des Salzburger Mechatronik-profis verlassen 107 Euro Paletten Material: Neben den 4.600 Leuchten, sind 10.000 m Kabel, die Schaltschränke, Aluminiumrohre zur Kabelführung und 11500m Abdeckungen für die Installationskanäle sowie das notwendige Werkzeug für eine reibungslose Installation an Bord.

Installation der LED-Leuchten in Dubai

Von Juni 2017 bis März 2018 wird die Beleuchtung der Finnen der Coca Cola Arena vor Ort installiert. Die Installation der Leuchten erfolgt bei 42 Grad Celsius mit Steigern und Kränen. Die Elektroinstallation im Inneren wird ebenfalls durch das Team der Digital Elektronik vorgenommen. Baustellenmanager Sistani Shahriar und Technical Site Engineer Stefan Bogensperger waren bereits in der Entwicklung eng in das Projekt eingebunden. So konnten vorab schon die Weichen für eine effiziente und schnelle Installation gestellt werden. Darüber hinaus wurden die Monteure bereits in die Leuchten & Kabelproduktion in Bosnien eingebunden. Das Team ist also mit den Produkten besten vertraut.

Die Installation unter extremen Umgebungsbedingungen wurde bis ins Detail geplant: Detaillierte Pläne und im Vorfeld akribisch genau vorbereitetes Material sollten die Installateure bestmöglich unterstützen. Die Anbringung der LED-Leuchten und der Abdeckungen war nicht zuletzt durch die Architektur der Coca Cola Arena komplex: Keine Abdeckung gleicht der anderen, jede Leuchten Position ist individuell.

„Die Konstruktion der Mehrzweckarena an sich machte die Installation nicht gerade simpler. Der schlimmste Faktor war meiner Meinung nach aber die Hitze“, erinnert sich Stefan Bogensperger. Das Team arbeitete bei 70-80% Luftfeuchtigkeit und um die 47 Grad Celsius. „In einer Höhe von bis zu 43 Metern hatte die Mannschaft – selbstverständlich in Schutzausrüstung – in den Kranbühnen keinen leichten Job“, so Bogensperger weiter. Zusätzlich zur Sonne, erschwerten auch Wind und Sand die Installation. Die Module mussten immer wieder vom Schmutz befreit werden. Dieser beeinträchtige die Lichtleistung.

DE-Team Vorort: v.l.n.r: Almir Babic, Emir Latifovic, Dino Selman, Shahriar Sistani,
Stefan Bogensperger, Damir Begic,  Adnan Selimovic, Mirnes Latifovic, Elvis Cazanovic

Auch bei der Installation zeigt sich „Performing Excellence“ des Digital Elektronik Teams. „Wir machen keine Serviceverträge. Unser Anspruch ist eine perfekte Funktion“, unterstreicht Bogensperger abschließend. Bei Projekten eines solchen Umfangs wäre der Abschluss von Wartungsversträgen üblich. Digital Elektronik verzichtete auf einen solchen. Für einfache Wartungsarbeiten wurde das Vorort geschult, ausreichende Wechselmodule sind ebenfalls in Dubai vorhanden. Die Coca Cola Arena leuchtet seit zwei Jahren komplikationslos.
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