Mit dem E-Auto nach Bosnien
Interview mit Leonhard Berngruber, Werkskoordinator für das Werk Derventa in Bosnien zum Thema E-Fahrzeug auf der Langstrecke
Leonhard, magst du dich kurz vorstellen? Was sind deine Aufgaben bei Digital Elektronik?
Mein Name ist Leonhard Berngruber ich bin seit 2004 bei der DE. Als Werkskoordinator unterstütze ich die Werksleitung in Derventa bei technischen Weiterentwicklungen in der Fertigung sowie bei allen Arten von Prozessoptimierungen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass eigentlich kein Arbeitstag dem anderem gleicht. Meine Stelle bietet viel Abwechslung. Einige der letzten großen Projekte waren die Einführungen einer Pulverbeschichtungsanlage und eines Laserschweißroboter. Aktuell arbeite ich zusammen mit Kollegen aus allen Werken an einer größeren ERP-Umstellung im gesamten Unternehmen.
Du bist Werkskoordinator für das Werk in Derventa in Bosnien, wie oft musst du dafür vor Ort sein?
Ich fahre mindestens einmal im Monat für jeweils eine Woche nach Derventa.
Würdest du DE als nachhaltiges Unternehmen beschreiben?
Auf jeden Fall. Die Digital Elektronik unternimmt viel in diese Richtung und tut dies fortwährend.
Digital Elektronik legt großen Wert auf umweltgerechtes Handeln und Ressourcenschonung. Spürst du diesen Anspruch auch in deinem Alltag im Unternehmen? Von welchen Maßnahmen bist du direkt betroffen?
An unserem Standort in Bosnien und Herzegowina ist es uns ein besonderes Anliegen als ausländisch geführtes Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen. Diese Themen begleiten und beeinflussen fast alle unsere Projekte, zum Beispiel bei der Pulverbeschichtung. Wir haben uns bewusst gegen eine chemische Vorbehandlung der Werkstücke entschlossen und stattdessen für das in unseren Augen umweltfreundlichere, mechanische Strahlverfahren entschieden.
Für dich persönlich: Was bedeutet der nachhaltige Fuhrpark als Teil dieser gelebten Umweltpolitik
Für mich bedeutet es, seinen Teil für die kommenden Generationen zu tun. Klima- und Umweltschutzziele lassen sich nur erreichen, wenn auch der Straßenverkehr sich verändert.
„Meine anfängliche Skepsis bezüglich Reichweite und Ladeinfrastruktur sind nicht bestätigt worden.“
Erfahrung mit dem nachhaltigen Fuhrpark
Anfangs wolltest du die Fahrt nach Bosnien mit dem E-Auto ja eher nicht machen. Was hat dich damals zögern lassen?
Es waren die klassischen Themen, wie Reichweite und Ladeinfrastruktur, die mich zögern ließen. Diese Punkte waren bis dahin mit dem Vorgänger, einem Plug-in Hybrid kein Problem.
Wie war dann deine erste Fahrt mit dem E-Auto nach Bosnien? Was hat dich überrascht?
Bei der ersten Fahrt hat mich die Ladestrategie der Navigation überrascht. Diese hat sich über die ganze Strecke je nach Verbrauch entsprechend angepasst.
Was hat dich im Nachhinein am meisten begeistert an der Fahrt?
Das leise bzw. ruhige Fahrgefühl im Auto.
Wie hat sich deine Sicht auf E-Mobilität durch diese Erfahrung verändert?
Meine anfängliche Skepsis bezüglich Reichweite und Ladeinfrastruktur sind nicht bestätigt worden.
Alltagstauglichkeit & Akzeptanz
Wie nutzt du das E-Auto jetzt im Arbeitsalltag?
Der Arbeitsalltag bietet natürliche Ladefenster. So ist der Akku eigentlich immer voll, wenn ich ins Auto steige. Da ich sowieso immer mehrere Stunden an einem unserer Standorte bin.
Gibt es Strecken oder Situationen, wo du das E-Auto besonders schätzt?
Beim Bergauffahren hat der Elektromotor dank seines Drehmoments eine extrem souveräne Performance.
Wie kommt der nachhaltige Fuhrpark bei deinen Kollegen an? Redet ihr darüber?
Jeder der bis jetzt mit mir gefahren ist war sehr begeistert. Während und nach den Fahrten wollen die Leute immer etwas über meine Erfahrungen mit dem E-Auto wissen. Besonders wegen den langen Fahrten, die ich mache.
Ausblick & persönliche Einschätzung
Würdest du heute anderen empfehlen, längere Strecken mit dem E-Auto zu fahren?
Ja absolut. Für moderne E Autos mit vernünftiger Ladeleistung ist eine Langstrecke kein Problem und für mich entspannter als mit einem Verbrenner. Man sollte sowieso alle 2-3 Stunden eine Pause machen. Mit einem Schnelllader ist man dann in ca. 20 Minuten wieder bei 80%.
Klingt das spannend für Sie?
Wir setzen auf den Umgang auf Augenhöhe, kurze Entscheidungswege und ein sehr gutes Arbeitsklima. Sie möchten gerne in einem familiengeführten Unternehmen arbeiten? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir bieten spannende Jobs in Salzburg.
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„Wenn man möchte, kann man sich bei uns weiterentwickeln und seinen individuellen Karriereweg gehen. Einsatz wird bei der Digital ehrlich wertgeschätzt.“
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Abteilungsleiter der Leiterplattenbestückung
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Prozessbeauftragter
„Das Sympathische an der Firma: Alles ist sehr familiär, es herrscht ein sehr guter Umgang miteinander. Die Vielfalt, die Digital Elektronik bietet, ist super.“
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„Unser Betriebsklima, der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit mit allen Kolleg:innen ist wirklich klasse. Wir gehen auf Augenhöhe miteinander um.“